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Dekarbonisierung der Industrie

  • Autorenbild: Michael Handschuh
    Michael Handschuh
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Turbo für die grüne Transformation -

der zweite BIK-Förderaufruf ist da!


Die Industrie steht vor der größten Herausforderung, dem Weg zur Klimaneutralität. Um diesen Prozess zu beschleunigen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am 5. Januar 2026 den mit Spannung erwarteten zweiten Förderaufruf für die Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) veröffentlicht. Im Fokus stehen diesmal das Modul 1 mit den Teilbereichen 1 und 3. Wenn Ihr Unternehmen Emissionen massiv senken will, ist jetzt der richtige Moment aktiv zu werden.



Was wird gefördert?

Der aktuelle Aufruf konzentriert sich auf die technologische Umstellung industrieller Prozesse. Das Ziel: Weg von fossilen Brennstoffen, hin zu klimafreundlichen Lösungen.


Teilmodul 1: Dekarbonisierung von Industrieprozessen

Hier geht es um die "harte" Umstellung. Gefördert werden Anlagen, die Treibhausgasemissionen durch den Einsatz innovativer Technologien signifikant reduzieren.

  • Beispiel: Umstellung von Erdgas-Feuerungsanlagen auf elektrischen Betrieb oder grünen Wasserstoff.

  • Fokus: Prozessumstellung, die über den bloßen Stand der Technik hinausgeht.


Teilmodul 3: Carbon Management (CCU & CCS)

Für Industrien, in denen prozessbedingte Emissionen (noch) unvermeidbar sind (z.B. Zement oder Kleinindustrie), rückt das Carbon Management in den Fokus.

  • CCS (Carbon Capture and Storage): Abscheidung und dauerhafte geologische Speicherung von CO2.

  • CCU (Carbon Capture and Utilization): Abschneidung und Nutzung von CO2 als Rohstoff.

  • Wichtig: Gefördert wird die Infrastruktur zur Abschneidung und Vorbereitung für Transport und Speicherung.

Die Eckpunkte auf einen Blick

Antragsberechtigte: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (inkl. Industrie).

Förderquote: Abhängig von der Unternehmensgröße und Vorhaben (bis zu 40 - 60 % möglich).

Einreichungsfrist: Die Projektskizzen müssen im vorgegebenen Zeitfenster eingereicht werden (28. Februar 2026).

Voraussetzung: Mindestens 40 % Treibhausgaseinsparung (im Vergleich zur Referenz).

Warum ist dieser Aufruf jetzt entscheidend ist

Der Druck auf die Industrie wächst - sowohl durch steigende CO2 Preise als auch durch regulatorische Anforderungen. Das BIK - Programm bietet hier eine finanzielle Brücke, um das wirtschaftliche Risiko von Pionier Investitionen zu senken.


Experten-Tipp: Die Förderung ist kompetitiv. Das bedeutet, je höher die prozentuale Einsparung an CO2 pro Förder Euro ist, desto besser stehen die Chancen auf eine Bewilligung. Eine präzise Berechnung der Baseline-Emissionen ist daher das A und O.

Wie geht es weiter?

Der Weg zur Förderung ist zweistufig:

  1. Skizzen Phase: Sie reichen zunächst eine aussagekräftige Projektskizze ein.

  2. Antragsphase: Bei positiver Bewertung werden Sie aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag zu stellen.


Es ist ratsam, frühzeitig Kontakt mit dem zuständigen Projekträger aufzunehmen, um die Förderfähigkeit im Detail zu prüfen.

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