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Investitionszuschussprogramm "Digital Jetzt"

  • Autorenbild: Michael Handschuh
    Michael Handschuh
  • 8. Sept. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Seit gestern können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Anträge auf Zuschüsse aus dem neuen Förderprogramm "Digital Jetzt" stellen. Mit dem Förderprogramm finanziert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Investitionen in digitale Technologien, sowie die Qualifizierung von Mitarbeiter*innen zu digitalen Themen.

Ziel des Programms ist es, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen zu fördern, neue Geschäftsmodelle für KMU zu erschließen und die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von Handwerksbetrieben und Kleinbetrieben allgemein langfristig zu sichern. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter*innen dazu befähigt werden, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen, zu bewerten und Zukunftsinvestitionen im Unternehmen anzustoßen.


Das neue Förderprogramm läuft bis Ende 2023. Insgesamt stehen für das Programm 203 Millionen Euro zur Verfügung. Bis Ende 2020 stehen 40 Millionen Euro bereit. Die Förderquote der Investitionskosten ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Bei KMU bis 50 Mitarbeitern beträgt die Förderquote bis zu 50 Prozent, bei KMU bis 250 Mitarbeiter*innen bis zu 45 Prozent und bei KMU bis 499 Mitarbeiter*innen bis zu 40 Prozent. Diese hohen Förderquoten sollen laut Wirtschaftsminister Altmaier die Herausforderungen der Corona-Krise abfedern. Ab 1. Juli 2021 verringern sich die Förderquoten um 10 Prozentpunkte.


Die Förderung kann sich auf Grundlage berechtigter Bonusprozentpunkte um bis zu 20 Prozent erhöhen. Bonusprozentpunkte sind beispielsweise für Investitionen in die IT-Sicherheit oder in Strukturschwache Regionen vorgesehen. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen. Bei Investitionen in Wertschöpfungsnetzwerken kann die Förderung bis zu 100000 Euro pro Unternehmen betragen. Der Eigenanteil den das Unternehmen selbst zur geplanten Digitalisierungsinvestition beisteuern muss, kann über Kredit- und Bürgschaftsprogramme gefördert werden. (Quelle. PM Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 7. September 2020).



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